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Diözesantag 2018 – ein Tag der Begegnung und Freude – in Sulzfeld am Main

Diözesantag 2018 – ein Tag der Begegnung und Freude – in Sulzfeld am Main

Geehrte Mitglieder zur langjährigen Mitgliedschaft im Kreuzbund Diözesanverband Würzburg

Geehrte Mitglieder zur langjährigen Mitgliedschaft im Kreuzbund Diözesanverband Würzburg

Als wir, der Kreuzbund Kitzingen, den Zuschlag für die Ausrichtung des Diözesantags erhielten, herrschte erst einmal eine Aufbruchsstimmung und der gemeinsame Wille, etwas Anderes zu machen. Weg von dem alten eingefahrenen Rhythmus.
 

Der Sportverein Sulzfeld, voran mein Sohn Holger, erklärten sich bereit im Vereinsheim des TSV Sulzfeld den Tag mit uns zu gestalten. Gottesdienst, selbstgekochte Speisen, serviert vom ehrenamtlichen Personal, Kaffee, Kuchen, Ehrengäste, Referate usw.

 

Klaus, Arnd, Harry und ich bildeten ein Team um all diese Punkte einzugliedern. Während gemeinsamen Arbeitsfrühstücken entstand ein vielversprechendes Konzept: Wir wollten weg von langen Fachvorträgen, es sollte ein Tag mit Freude, Spaß und Unterhaltung werden.

 

Barbara, die Selbsthilfegruppensprecherin von allen Gruppen im Landkreis Kitzingen, empfahl uns Michael Jakob einen bekannten Kabarettisten aus Nürnberg. Und den engagierten wir dann auch. Rückblickend glauben wir, dass dieses Experiment voll geglückt ist, denn seine Sprachgewalt war berauschend und die 180 Anwesenden, klatschten begeistert. Die Wunderpille gegen die Sucht, gibt es nicht, das hat uns Michael noch einmal unterhaltend deutlich versichert.

 

Zahlreiche Ehrengäste: Landrat, Bürgermeister, Pfarrer, (eine sehr beeindruckende Predigt, passend zu unserer Arbeit wurde vom Caritasseelsorger, Herrn Kleinschnitz gehalten), Caritasvorstand, PSB, Selbsthilfe im Landkreis Kitzingen. Alle bereicherten mit kurzen Grußworten den Wert unserer Selbsthilfe-Tätigkeit und sprachen ihre Hochachtung und Anerkennung aus.

Selbsthilfe wirkt! Das war die Botschaft und wir nehmen dies gerne auf.

 

Ein großes Lob an alle Beteiligten und ein Dankeschön an die vielen freundlichen   Helfer, die zum Erfolg dieser Veranstaltung maßgebend beteiligt waren.

 

Bei herrlichem Sonnenschein und Blick auf den Main waren wir gerne Gastgeber. Wir sind sehr stolz, Mitglied in der Kreuzbund-Familie zu sein und hoffen, dass Ihr alle einen unterhaltsamen und fröhlichen Tag in Sulzfeld am Main hatten.

Es war eine Ehre, das gestalten zu dürfen. Wir haben den Geist des Aufbruchs zu neuen Ideen gespürt, die Herzlichkeit und Empathie war einfach überwältigend.

 

Vielen Dank

Armin

Klaus, Arnd, Harry und alle die zum Erfolg beigetragen haben.

Kreuzbund on Tour

Kreuzbund on Tour

15. Motorradtour der „Dry Riders“

KB Hövelhof. Vom 27. Juni bis 1. Juli 2018 haben 17 Personen am 15. alkohol- und drogenfreien Motorradtreffen im Spessart teilgenommen. (mehr …)

Sparkasse Obernburg-Miltenberg unterstützt ehrenamtliches Engagement ihrer Mitarbeiter

Sparkasse Obernburg-Miltenberg unterstützt ehrenamtliches Engagement ihrer Mitarbeiter

Zum 180. Geburtstag im letzten Jahr lobte „meine“ Sparkasse einen Sonder-Spendentopf aus.

Mitarbeiter konnten Projekte der Vereine, in denen sie ehrenamtlich tätig sind, für eine Förderung vorschlagen. Nun wurden 24.500,– Euro an 40 Vereine im Rahmen von 2 Veranstaltungen ausgeschüttet.

Auch ich hatte meine ehrenamtliche Tätigkeit als Gruppenleiterin im Kreuzbund vorgestellt und durfte eine

Spende in Höhe von 500,– Euro

für die Gruppenarbeit in Empfang nehmen.

Herr Kehrer, Vorstandsmitglied der Sparkasse Miltenberg-Obernburg, erklärte im Rahmen einer Feierstunde: „Uns liegen unsere Heimat und ihre Menschen am Herzen.“  Die Sparkasse sei wichtiger Partner der Vereine, Verbände und Hilfsorganisationen im Landkreis Miltenberg. Denn sie hilft mit Geld, das direkt vor Ort ankommt. Das mache den Unterschied zwischen der Sparkasse und einer Online-Bank.

Ich danke meiner Sparkasse für die Unterstützung der Arbeit des Kreuzbundes.

Maria Vogel

Abstinenz – Konsum – Kontrolle

Abstinenz – Konsum – Kontrolle

Diese 3 Begriffe, die die Ziele der Suchthilfe aktuell bestimmen und die gerade jetzt widersprechend diskutiert werden bestimmten die 12. Sucht-Selbsthilfe Konferenz 2017 in Erkner bei Berlin. Sucht-Selbsthilfe sei, so die Tagungsthese, seit über 30 Jahren mehr als Abstinenzorientierung.

Diskutiert wurde an der Konferenz darüber, ob „Abstinenz-Konsum-Kontrolle“ sich gegenseitig ausschließende Alternativen und Ziele bei der Bewältigung von Suchtabhängigkeit seien, oder ob es weitere differenzierte Angebote für unterschiedliche Zielgruppen bzw. Entwicklungsstadien der Abhängigkeit oder des riskanten Konsums gibt?

Programme zum kontrollierten und reduzierten Konsum haben das klassische Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten mit dem erklärten Ziel der völligen Abstinenz erweitert. Sie werden angeboten und finden unübersehbar Aufmerksamkeit in den Medien. Versuche der Sucht mit Medikamenten Herr zu werden tragen zu weiterer Verunsicherung bei.

Halbwissen über das Programm des „Kontrollierten Trinkens“, als Behandlungsversuch für einen lediglich abgegrenzten Personenkreis, und sicheres Erfahrungswissen zum Wert von Abstinenz führten zu leidenschaftlichen Diskussionen.

Viel Mühe wurde auf der Konferenz verwendet um den Wert der Abstinenz klar zu benennen und zu unterstreichen.

Die Frage „Worin besteht der Wert der Abstinenz?“ wurde wie folgt beantwortet:

Lebensrettung

Abstinenz ist eine Rettungsmaßnahme bei der es um Leben und Tod geht. Hier besitzt sie einen grundlegenden, ja existenziellen Wert. Für viele alkoholabhängige Menschen bedeutet Abstinenz, weiterleben zu können. Es bedeutet die Rettung ihres Lebens.

Lebensgestaltung

Die Abstinenz ist ein Fundament, auf dem ich mein neues Leben bauen und gestalten kann. Ich kann wieder in Arbeit gelangen oder auf Arbeit wieder Verantwortung übernehmen. Ich nehme stillgelegte Hobbys wieder auf oder plane einen Urlaub und führe diesen auch durch.

Beziehungsfähigkeit

Ein abstinenter Lebensstil ermöglicht neue tragfähige Beziehungen. Ich kann sie gestalten, pflegen und bewahren.

Wohlbefinden

Die wichtigsten Effekte, die der Verzicht von Alkohol auf den Organismus hat, sind bessere Schlafqualität, Verlust von Körpergewicht, Blutdruck senkt sich und die Leber regeneriert sich.

Genussfähigkeit

Abstinenz ist nicht genussfeindlich! Vielmehr werden unsere Sinne wieder sensibilisiert, die durch Alkohol betäubt waren.

Manfred Marold

Gruppe Würzburg 4, Grombühl