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Kreuzbund on Tour

Kreuzbund on Tour

15. Motorradtour der „Dry Riders“

KB Hövelhof. Vom 27. Juni bis 1. Juli 2018 haben 17 Personen am 15. alkohol- und drogenfreien Motorradtreffen im Spessart teilgenommen. (mehr …)

Sparkasse Obernburg-Miltenberg unterstützt ehrenamtliches Engagement ihrer Mitarbeiter

Sparkasse Obernburg-Miltenberg unterstützt ehrenamtliches Engagement ihrer Mitarbeiter

Zum 180. Geburtstag im letzten Jahr lobte „meine“ Sparkasse einen Sonder-Spendentopf aus.

Mitarbeiter konnten Projekte der Vereine, in denen sie ehrenamtlich tätig sind, für eine Förderung vorschlagen. Nun wurden 24.500,– Euro an 40 Vereine im Rahmen von 2 Veranstaltungen ausgeschüttet.

Auch ich hatte meine ehrenamtliche Tätigkeit als Gruppenleiterin im Kreuzbund vorgestellt und durfte eine

Spende in Höhe von 500,– Euro

für die Gruppenarbeit in Empfang nehmen.

Herr Kehrer, Vorstandsmitglied der Sparkasse Miltenberg-Obernburg, erklärte im Rahmen einer Feierstunde: „Uns liegen unsere Heimat und ihre Menschen am Herzen.“  Die Sparkasse sei wichtiger Partner der Vereine, Verbände und Hilfsorganisationen im Landkreis Miltenberg. Denn sie hilft mit Geld, das direkt vor Ort ankommt. Das mache den Unterschied zwischen der Sparkasse und einer Online-Bank.

Ich danke meiner Sparkasse für die Unterstützung der Arbeit des Kreuzbundes.

Maria Vogel

Abstinenz – Konsum – Kontrolle

Abstinenz – Konsum – Kontrolle

Diese 3 Begriffe, die die Ziele der Suchthilfe aktuell bestimmen und die gerade jetzt widersprechend diskutiert werden bestimmten die 12. Sucht-Selbsthilfe Konferenz 2017 in Erkner bei Berlin. Sucht-Selbsthilfe sei, so die Tagungsthese, seit über 30 Jahren mehr als Abstinenzorientierung.

Diskutiert wurde an der Konferenz darüber, ob „Abstinenz-Konsum-Kontrolle“ sich gegenseitig ausschließende Alternativen und Ziele bei der Bewältigung von Suchtabhängigkeit seien, oder ob es weitere differenzierte Angebote für unterschiedliche Zielgruppen bzw. Entwicklungsstadien der Abhängigkeit oder des riskanten Konsums gibt?

Programme zum kontrollierten und reduzierten Konsum haben das klassische Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten mit dem erklärten Ziel der völligen Abstinenz erweitert. Sie werden angeboten und finden unübersehbar Aufmerksamkeit in den Medien. Versuche der Sucht mit Medikamenten Herr zu werden tragen zu weiterer Verunsicherung bei.

Halbwissen über das Programm des „Kontrollierten Trinkens“, als Behandlungsversuch für einen lediglich abgegrenzten Personenkreis, und sicheres Erfahrungswissen zum Wert von Abstinenz führten zu leidenschaftlichen Diskussionen.

Viel Mühe wurde auf der Konferenz verwendet um den Wert der Abstinenz klar zu benennen und zu unterstreichen.

Die Frage „Worin besteht der Wert der Abstinenz?“ wurde wie folgt beantwortet:

Lebensrettung

Abstinenz ist eine Rettungsmaßnahme bei der es um Leben und Tod geht. Hier besitzt sie einen grundlegenden, ja existenziellen Wert. Für viele alkoholabhängige Menschen bedeutet Abstinenz, weiterleben zu können. Es bedeutet die Rettung ihres Lebens.

Lebensgestaltung

Die Abstinenz ist ein Fundament, auf dem ich mein neues Leben bauen und gestalten kann. Ich kann wieder in Arbeit gelangen oder auf Arbeit wieder Verantwortung übernehmen. Ich nehme stillgelegte Hobbys wieder auf oder plane einen Urlaub und führe diesen auch durch.

Beziehungsfähigkeit

Ein abstinenter Lebensstil ermöglicht neue tragfähige Beziehungen. Ich kann sie gestalten, pflegen und bewahren.

Wohlbefinden

Die wichtigsten Effekte, die der Verzicht von Alkohol auf den Organismus hat, sind bessere Schlafqualität, Verlust von Körpergewicht, Blutdruck senkt sich und die Leber regeneriert sich.

Genussfähigkeit

Abstinenz ist nicht genussfeindlich! Vielmehr werden unsere Sinne wieder sensibilisiert, die durch Alkohol betäubt waren.

Manfred Marold

Gruppe Würzburg 4, Grombühl

40 – JAHR-FEIER FACHKLINIK WEIBERSBRUNN

40 – JAHR-FEIER FACHKLINIK WEIBERSBRUNN

Über die Einladung zur Jubiläumsveranstaltung am 15.Mai 2017 haben wir uns natürlich sehr gefreut.

Der Kreuzbund war mit Geschäftsführer Manfred Marold mit Frau sowie Gruppenleiter aus Würzburg, Aschaffenburg und Miltenberg vertreten.

Nach einem Begrüßungskaffee standen auf dem Programm Grußworte von Klaus Dieter Horchen, Vorstand der Hephata Schwalmstadt, Thomas Bausch, Chefarzt und Klinkikleiter Weibersbrunn, Dr. Andreas Koch, Geschäftsführer BUSS-Bundesverband für stationäre Suchthilfe e.V. Pfarrer Jochen Kessler-Rosa und VD Frank Hochrein, Stellv. Leiter der Abteilung Teilhabe/Rehabilition Deutsche Rentenversicherung Nordbayern auf der Tagesordnung.

Einen Rückblick über 40 Jahre Fachklinink Weibersbrunn hielt Herr Daniel Schmidt, Therapeutischer Leiter der Fachklinik.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte ein Vortrag von Sabine Horn über Das Fachthema Kraftquellen Resilienz-Was uns stark macht!

Das Schlusswort sprach Herr Thomas Bausch.

Dieser Montag war voll mit Erfahrungen aus 40 Jahren und neuen Kenntnissen im Bereich Suchthilfe.

Noch ein Satz zum Thema Resilienz:

Resilienz ist die Kraft, mit der es Menschen gelingt, die täglichen Herausforderungen zu meistern, Rückschläge und Widrigkeiten zu überwinden und sich auf Veränderungen einzustellen.

Gruß

Wolfgang

Miltenberg 3