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Lust’ge, lust’ge Fastnachtszeit!
Heute jubeln alle Leut‘,
Heute sind wir alle toll,
Alle bunter Scherze voll.

Zieht die Schellenkappen um,
Hänget bunte Kleider drum!
Keiner kennt uns mehr heraus:
Welt ist wie ein Narrenhaus.

Räuber kommen wild heran,
Ritter reihen stolz sich dran,
Die Zigeuner fehlen nicht,
Schäfersmann ist jener Wicht.

Aus Tirol kommt der Gesell,
Jener aus dem Land des Tell.
Wenn ich doch ein Türke wär‘!
Seht, dort trollt sogar ein Bär!

Auf der Geige auf dem Baß,
Auf der Flöte spielt der Spaß.
Kunterbunten Maskenscherz
Treiben froh wir allerwärts.

Lust’ge, lust’ge Fastnachtszeit!
Heute jubeln alle Leut‘,
Heute sind wir alle toll,
Alle bunter Scherze voll.

Wolfgang Müller von Königswinter

Ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg der Selbsthilfe in Würzburg

Ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg der Selbsthilfe in Würzburg

Das Uniklinikum Würzburg ist als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet worden.
Wir vom Kreuzbund konnten durch unsere zuverlässige Mitarbeit in den Qualitätszirkeln mit dazu beitragen!

Der Lohn eines mittlerweile gut einjährigen kooperativen Prozesses: Das bundesweite Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ zeichnete das Uniklinikum Würzburg bei einem Festakt in Gegenwart von Landtagspräsidentin a.D. Barbara Stamm und Oberbürgermeister Christian Schuchardt als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ aus.
Wir waren dabei! Nach dem Festakt versammelten sich „Kreuzbündler“ und Mitarbeiter des Aktivbüros der Stadt Würzburg, die den Anerkennungsprozess moderiert hatten, zu einem Erinnerungsfoto:

Mitglieder des KJreuzbundes bei den Feierlichkeiten

v. l. n. r. Sabine Klingert Aktivbüro Stadt Würzburg, Barbara Maier KB Gruppe Würzburg 4 Grombühl, Thomas Maier KB Gruppe Würzburg 4, Christian Holzinger Leiter Aktivbüro Stadt Würzburg, Arnd Rose KB Regionssprecher Region 2, Cilli Paul KB Würzburg 4 Grombühl, Thomas Paul KB Würzburg 4 Grombühl, Susanne Wundling Aktivbüro Stadt Würzburg, Georg Badura KB Gruppe Würzburg 7, Werner Müller KB Gruppe Würzburg 7, Armin Reuther KB Gruppe Kitzingen 1 DV – Vorstandsmitglied, Manfred Marold KB Gruppe Lohr 1. Foto: Angie Wolf / Uniklinikum Würzburg

 

Das Datum für die Anerkennungsfeier war mit Bedacht gewählt: Am 5. Dezember 2019, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, überreichte Antje Liesener, Koordinatorin des bundesweiten Netzwerks „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ die Urkunde zum „Selbsthilfefreundlichen Krankenhaus“ an Prof. Dr. Georg Ertl, den Ärztlichen Direktor des Uniklinikums Würzburg (UKW). Dies war der vorläufige Höhepunkt eines aufwändigen Prozesses, in dem das unterfränkische Krankenhaus der Supramaximalversorgung seit gut einem Jahr danach strebt, seine Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe noch weiter zu optimieren.

Geehrte Mitglieder zur langjährigen Mitgliedschaft im Kreuzbund Diözesanverband Würzburg

Mitstreiterinnen und Mitstreiter auf dem erfolgreichen Weg zum Selbsthilfefreundlichen Uniklinikum Würzburg (UKW) sowie Gratulanten: (v.l.:) Christian Holzinger (Aktivbüro der Stadt Würzburg), Andreas Selig (Paritätischer Wohlfahrtsverband Bezirksverband Unterfranken), Dorothea Elrich und Dr. Renate Fiedler (Selbsthilfevertreterinnen des UKW), Kathrin Speck (Paritätischer Wohlfahrtsverband Bezirksverband Unterfranken), Barbara Stamm (Landtagspräsidentin a.D.), Christian Schuchardt (Oberbürgermeister der Stadt Würzburg), Dr. Hülya Düber (Sozialreferentin der Stadt Würzburg), Gabriele Nelkenstock (externe Selbsthilfebeauftragte des UKW), Antje Liesener (Koordinatorin des Netzwerkes „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung), Dr. Gerhard Schwarzmann (Leiter der Stabsstelle Qualitätsmanagement des UKW), Susanne Wundling (Aktivbüro der Stadt Würzburg), und Susanne Just (Stabsstelle Kommunikation des UKW). Foto: Angie Wolf / Uniklinikum Würzburg

 

Als Leitschnur auf diesem Weg dienten vom Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung“ vorgegebene Qualitätskriterien. Diese wurden von Vertreter/innen aus Selbsthilfegruppen, von Mitarbeiter/innen der Selbsthilfekontaktstellen des Aktivbüros der Stadt Würzburg und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Unterfranken e.V. sowie von UKW-Beschäftigten in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Leben gefüllt.

Selbsthilfe als anerkannter Partner in der Patientenbetreuung

„Wir sind nicht mehr dasselbe Krankenhaus wie vor dem Prozess für die heutige Auszeichnung“, sagte Prof. Ertl vor den rund 200 Gästen des Festakts im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin des UKW. So seien die Voraussetzungen geschaffen und vielfach schon umgesetzt worden, dass von nun an das Erfahrungswissen und die Betroffenenkompetenz der Selbsthilfe noch stärker und strukturierter in das ärztliche und pflegerische Handeln am UKW einfließen können. Dr. Renate Fiedler, eine der beiden Selbsthilfevertreterinnen des UKW, drückte es so aus: „Die Selbsthilfe hat ihr Schattendasein beendet und ist nun ein anerkannter Partner in der Patientenbetreuung am Uniklinikum Würzburg.“

Antje Liesener betonte in ihrer Ansprache die gewaltigen Dimensionen, die ein solcher kooperativer Prozess an einem so großen Krankenhaus, wie dem UKW, einnimmt. „Diese Auszeichnung ist wortwörtlich schwer verdient“, unterstrich die Netzwerkkoordinatorin und fuhr fort: „Sie signalisieren damit: Bei uns steht wirklich der Mensch im Mittelpunkt.“

Weitere Zitate von Redner/innen des Festakts:

„Die Selbsthilfe ist eine wichtige Stütze im Gesundungsprozess. Über das sogenannte Empowerment hat sie nachweislich positive Effekte auf die Lebensqualität und -länge der Betroffenen.“
Prof. Dr. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor des Uniklinikums Würzburg

„Die Auszeichnung des Uniklinikums Würzburg ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg der Selbsthilfe in Würzburg.“
Christian Schuchardt, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg.

„Heute ist nicht der Abschluss, sondern ein Schritt in einem Prozess.“
Dr. Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg

„Ich hoffe, dass das Uniklinikum Würzburg als Leuchtturmprojekt in die gesamte Region ausstrahlt.“
Kathrin Speck, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Unterfranken

„Heute wissen auch die Krankenkassen: Wenn es die Selbsthilfe nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Das war nicht immer so.“
Barbara Stamm, Bayerische Landtagspräsidentin a. D.

für den Kreubund Würzburg:
Manfred Marold